Freitag, 5. November 2010




Es hat geregnet. Drei Tage und Nächte hat es ununterbrochen geregnet. Die Tropfen schlugen hart auf frisch gefallene Blätter der Platanen. Die Siele waren verstopft und es haben sich Seen gebildet. Riesige Fontänen könnten einen mit einem Schwall durchnässen, wenn man nicht aufpasst und zu dicht an der Straße entlang läuft. Da ziehen wir uns gerne zurück in die Burg, schnippeln noch einen herzigen Apfel in die wärmende Kürbissuppe und empfangen im Kerzenschein liebe Gäste aus dem fernen Wald, wo man so gut klettern kann.

Des nächtens rüttelt ein Sturm an Türen und Fenstern und fegt die Regenwolken auseinander. Und es ward Licht! Die Sonne lässt sich wieder blicken und Eddie, die Krähe des Gunthers von der Burg nebenan, versteckt ein großes Stück Brot unter einem Haufen Blätter und fliegt laut krächzend davon. Er berichtet wohl seiner Frau Frieda und den beiden Jungen, die auf dem nun kahlen Baum sitzen, von dem Versteck.


Kommentare:

  1. Liebe Ariane; How privileged am I, who stumbled upon Ariane's tale, and beauty. I wonder about Eddie, and Frieda... how will their winter be.
    Storm is good, always... it's our lastname!
    Thank you, Ariane; left you a few words at 'our house'.

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  2. I love the picture (in particular) with the reflection of the tree in the puddle. If I tell you that we are working with Heather Yamada on water colour and imprinting leaves on the surface, if I had a camera I would send you a pic...

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  3. It isn't a reflection in a puddle but in a windshield of a car. You can see a part of a wiper down on right hand side.
    You make me so inquisitive, snoopy!!

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  4. you fooled me because of puddle pic #1 :) now, I can see it. It's hard for me to get from getting the camera to uploading the image...

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